Home2022-03-21T13:36:03+01:00

Nachbarschaft macht gutes Leben.

Lebens- und liebenswerter Ostersbaum: Im Rahmen der Vorbereitungen für den Tag des guten Lebens entstanden – mit Hilfe der Nachbarschaft und in enger Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Zukunft Ostersbaum e.V. –  großartige Projekte und Initiativen, die wir auf diesem Portal vorstellen wollen. Wer hier schon aktiv ist oder wer sich auch engagieren will, findet auf dieser Seite aktuelle Informationen und Möglichkeiten, sich mit eigenen Ideen und Projekten selbst einzubringen, Mitstreiter*innen zu finden oder sich einfach nur Tipps zu verschaffen.

Herzlich willkommen sind alle Menschen, die im Ostersbaum leben und arbeiten – einzeln, in Gemeinschaften oder mit einem Verein, gerne auch mit eigenen Ideen, Themen, Projekten!

Gutes Leben im Quartier passiert vor der Haustür, auf der Straße, im Park – und im Nachbarschaftsheim! Dort veranstalten wir regelmäßige Treffen, bei denen man sich über vieles austauschen kann: Vielleicht habt ihr Lust, z.B. Theater zu spielen, gemeinsam Musik zu machen, zum Basteln, Singen, Kochen oder einfach nur ganz entspannt einen Kaffee mit netten Nachbar*innen zu trinken?

Café Global

Aus dem Wunsch heraus, einen regelmäßigen Treffpunkt – nämlich ein Café im Quartier einzurichten, entstand im Februar 2021 die AG „Café Global“.

Geplant sind u.a. gemeinsames (nachhaltiges) Kochen, Basteln, Ausstellungen, Filmvorführungen, Spiele-Abende, Hobby-Austausch etc. Ostersbaumer*innen können hier miteinander ins Gespräch kommen und sich kennenlernen sowie weiteren Interessenten für ihre Projekte und Ideen begeistern. Alle Bewohner*innen des Stadtteils sind dazu herzlich eingeladen.

Die erste öffentliche Veranstaltung fand online mit 23 Teilnehmer*innen statt. Gezeigt wurde der Film „Rum oder Gemüse“ über Ernährungssouveränität in Nicaragua und Kuba – mit anschließender Diskussion mit den Filmemacher*innen und interessierten Bewohner*innen des Ostersbaum sowie Vertreter*innen von Foodsharing, Urbaner Landwirtschaft und dem Wuppertaler Ernährungsrat.

Die zweite Veranstaltung war eine Online-Kochshow. Zwei Mitglieder der Café-AG bereiteten den türkischen Bulgursalat Kısır zu – live übertragen per Zoom. Die teilnehmenden Zuschauer*innen konnten zu Hause live mitkochen, Fragen stellen und sich austauschen – nicht nur über das Rezept.

Zur Zeit findet in diesem Format ein internationales Frauen-Café statt.

Mobiler Ostersbaum

Im Quartier Ostersbaum gibt es wenig Platz für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen. Zugeparkte Gehwege, kaum ein Durchkommen mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Einkaufstaschen. Kinder werden an den Kreuzungen beim Queren der Straße kaum gesehen, weil Autos die Sicht versperren. Radfahrer*innen werden beim Überholen geschnitten. Die Busanbindung könnte besser sein. Es fehlt an sicheren Abstellmöglichkeiten für Fahrräder

Zusammen mit dem Verein Zukunft Ostersbaum e.V. wirbt die AG Mobiler Ostersbaum durch Infoaktionen für mehr Rücksicht beim Parken werben, aber an besonderen Problemstellen auch Anträge für ein Parkkonzept an die Bezirksvertretung stellen (z. B. an der Oberstraße).

Außerdem engagiert sich die AG für die Installation einer Mobilstation mit Fahrradgarage inklusive Leih-Lastenrad und Carsharing-Stellplätzen am Platz der Republik. Gerade in den vielen Wohnhäusern ohne Straßenzugang zum Hinterhof sind Fahrradabstellmöglichkeiten rar.

Wand des guten Lebens

Am 8. Januar feierten wir die Einweihung der „Wand des guten Lebens“ am Trassenaufgang Untersteinenfeld im Ostersbaum. Trotz  frostiger Temperatur kamen viele der Beteiligten zur Mauer und hörten bei Glühwein, Punsch und Keksen den Reden von Gabi Kamp, der Künstlerin Andrea Raak und dem Quartiersfreund Helge Lindh, MdB zu.

Neben den bekannten künstlerisch gestalteten Treppen im Quartier ist die Wand des guten Lebens ein neues Highlight im Viertel. Das Projekt steht exemplarisch für die Intention des Nachbarschaftsheims, durch Quartiersentwicklung die Gemeinschaft zu stärken und positive und nachhaltige Zukunftsvisionen zu entwickeln.

Entstanden war die Idee im Rahmen der Visionsprozesse für den Tag des guten Lebens im Juni 2021. Dazu gehörte auch die Gestaltung des öffentlichen Raums im Ostersbaum – im Fokus stand der Trassenaufgang Untersteinenfeld. Die Mauer dort war grau und unscheinbar, der Aufgang zur Nordbahntrasse vielen unbekannt. In den AG-Sitzungen, beim Ideenworkshop und am Tag des guten Lebens selbst wurden von den Teilnehmenden Ideen für die Bemalung der Wand gesammelt. Die Entscheidung fiel auf den Entwurf der Künstlerin Andrea Raak, die den Beteiligungsprozess von Anfang an begleitet hatte. Die Häuser einer „stilisierten Stadt“ bilden hier den Hintergrund für alle Ideen und Wünsche der Menschen für ein gutes Leben sowie ihrer Identifikation mit dem Quartier.

Nach Abstimmung und Vorarbeit der Stadtverwaltung wurde der Entwurf von Andrea Raak, gemeinsam mit interessierten Nachbar*innen, auf die Mauer gemalt. Dazu wurden viele Ideen aus dem vorherigen Beteiligungsprozess realisiert. In den Wochen darauf konnten die Ostersbaumer*innen weitere Ideen (Symbole, Logos, Zeichen, Worte, Sprüche etc.) einbringen und umsetzen. Während der Aktion kamen auch zufällige Passant*innen dazu, Autos hielten an und die Fahrer*innen bekundeten Zuspruch und Freude. Tatsächlich berichten die Nachbar*innen und Bewohner*innen des Stadtteils, dass die schon von weitem leuchtenden Farben sehr positiv stimmen. Ab dem Frühjahr 2022 wird die Bemalung fortgesetzt.

Gefördert wurde das Projekt von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und tatkräftig unterstützt vom ortsansässigen Unternehmen Storch-Ciret. Wer Ideen für eine Neugestaltung weiterer Orte im Ostersbaum hat, kann sich gerne melden und wir überlegen gemeinsam eine Lösung!

Presseresonanz

Wuppertaler Rundschau am 8. Januar 2022: „Wand des guten Lebens“: Ein neues optisches Highlight am Ostersbaum

Westdeutsche Zeitung am 9. Januar 2022: Wuppertal-Ostersbaum – Zugang zur Nordbahntrasse mit viel Farbe

Bücherbox

In dieser AG initiieren Bewohner*innen aus dem Ostersbaum zusammen mit dem Bürgerverein Zukunft Ostersbaum e.V. die Aufstellung einer Bücherbox auf dem Platz der Republik. Dort wird hauptsächlich (mehrsprachige) Literatur für Erwachsene zum Tauschen und Ausleihen angeboten. Nach dem Motto „Nimm eins, bring eins“ sollen alle Interessierten die Möglichkeit haben, ohne jegliche Formalitäten Zugang zu den Büchern zu bekommen.

Anfang 2022 wird die Bücherbox auf dem Platz der Republik neben der Steinsitzgruppe installiert. Für das Fundament, Transport sowie den Innenausbau der Zelle wird noch finanzielle Unterstützung benötigt. Auch für die Fortführung des Projekts sowie Pflege und Instandhaltung der Bücherbox freut sich die AG über Unterstützer*innen aus der Nachbarschaft!

Stadtteilorchester

ENSEMBLE OF CULTURE

Die Kooperation zwischen dem Nachbarschaftsheim mit dem Projekt ›Uptown Culture‹ des Sinfonieorchester Wuppertal war Ausgangspunkt einer Initiative, die sich aus einer Gruppe engagierter Bewohnerinnen der Ostersbaumer Nachbarschaft im Corona-Lockdown 2021 zusammengefunden und die »AG Stadtteilorchester« gegründet hat.

Was aufgrund der vielen pandemiebedingten Einschränkungen bislang nicht möglich war, soll nun endlich in die Tat umgesetzt werden.

Am Samstag, 21. Mai 2022 von 15-17 Uhr soll auf dem Platz der Republik die gesamte Musik-Power aus dem Quartier und der Umgebung zu einer flashmobartigen und gemeinsamen Aktion zusammengebracht werden! Macht mit! Musik verbindet!

Für einen Tag soll das große ENSEMBLE OF CULTURE entstehen, bei welchem alle eingeladen sind, die ein Instrument spielen oder singen, mitzumachen. Das Motto: Musik verbindet!

Angesprochen sind alle bestehenden Bands, Chöre, Singkreise, Musikgruppen, und alle einzelnen Menschen, die Musik machen und Interesse am gemeinsamen Musizieren haben.

Mit dieser Aktion soll ein Zeichen für kulturelle Vielfalt im Quartier gesetzt werden: Menschen unterschiedlicher stilistischer Richtungen, kultureller Herkunft und Profession sollen über die Sprache der Musik zueinander finden.

Es werden Lieder aus allen Kulturkreisen gesungen und musiziert. Für alle, die Noten brauchen, wird passendes Notenmaterial von der »AG Stadtteilorchester« zur Verfügung gestellt, um sich bei Bedarf vorzubereiten. Kleinen Gruppen, Chören und Bands bietet das Sinfonieorchester Wuppertal auf Wunsch individuell vereinbarte Kennenlernproben an, in denen Lieder vorbereitet und durchgespielt werden können.

An Leadsheets oder auch an spezielle transponierte Instrumente wird ebenfalls gedacht. Für ganze Gruppen und Chöre werden gerne auch individuelle Arrangements erstellt. Strom wird auf dem Platz der Republik gestellt, sodass auch alle elektronischen Instrumente mit Verstärker ihren Platz finden.

Anmeldung, Näheres zur Orga und zum Notenmaterial:

Dr. Alexandra Rosenbohm

rosenbohm@nachbarschaftsheim-wuppertal.de

Alexander Sojka

a.sojka@sinfonieorchester-wuppertal.de

ENSEMBLE OF CULTURE 

Samstag, 21. Mai 2022, 15-17 Uhr

Platz der Republik, Wuppertal-Ostersbaum

Gefördert im Rahmen von NEUE WEGE durch das NRW KULTURsekretariat 

und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Foodsharing

Unser Kühlschrank im Nachbarschaftsheim wird wieder regelmäßig gefüllt! Wir freuen uns, dass sich Menschen aus dem Quartier dafür engagieren, dass unser Foodsharing nach der langen Pandemie-Pause wieder losgeht – und zwar ab dem 28. März. Dann ist der Fair-Teiler wieder verfügbar – zu den bekannten Zeiten zum Abholen und Deponieren:

Montags bis donnerstags von 9:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 9:00 bis 14:00 Uhr.

In einem Raum hinter der Cafeteria stehen Kisten und ein Kühlschrank, Tiefkühlware gibt es auf Anfrage.

Natürlich werden wir immer wieder auf unseren Webseiten und in den sozialen Medien sowie auf der Foodsharing-Seite Wuppertal darauf hinweisen, welche Art Lebensmittel gerade zur Verfügung stehen und gerne abgeholt werden kann. Gerne kann auch etwas gebracht werden.

Achtung: Wir suchen noch mehr Menschen aus dem Viertel, die sich regelmäßig am Foodsharing beteiligen wollen, den Kühlschrank betreuen und die Lebensmittel sortieren. Wir freuen uns auf eure Hilfe und Beteiligung! Meldet Euch gerne per Mail an rosenbohm@nachbarschaftsheim-wuppertal.de oder telefonisch unter 0202-2451972.

In Kooperation mit den Foodsavern Wuppertal ist das Nachbarschaftsheim Wuppertal e.V. seit 2017 Fair-Teiler-Standort.

Urban Gardening

Die bereits bestehende Urban-Gardening-Gruppe unterhält und pflegt Hochbeete auf dem Janus-Korczak-Platz. Hierzu gehört auch der Ostersbaumer Honiggarten an der Preßburger Treppe. Auch vor dem Nachbarschaftsheim steht ein Hochbeet, dass dringen Pat*innen sucht! Auch gibt es dort und im Quartier vielleicht weitere Möglichkeiten, Blumen, Kräuter, Obst und Gemüse anzupflanzen? Jede/r, der/die Ideen und Interesse am Gärtnern hat, ist hier eingeladen, mitzumachen und sich im Café Global auszutauschen. Meldet Euch gerne per Mail oder telefonisch (unter Kontakt).

Tauschbörse »Gib und Nimm«

Gib und Nimm ist eine Tauschbörse für alle Quartiersbewohner*innen, die der Meinung sind, dass man nicht alles mit Geld bezahlen muss, was man im Leben braucht. So wird hier z.B. Hilfe beim Umzug gegen selbst gekochte Marmelade getauscht. Oder jemand benötigt Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen, dafür bietet er oder sie an, für andere Hosen zu flicken, Kleidung wird gegen Reparatur der Waschmaschine getauscht, Lieder, Geschichten gegen Einkauf – oder…oder…oder! Dem Tauschen sind keine Grenzen gesetzt. Denn jeder braucht mal Hilfe bei etwas, was er selbst nicht kann. Und jeder hat Fähigkeiten oder Dinge, die der andere gerade zur Unterstützung nötig hat. Auftakt wird ein großes Tauschrausch-Fest im Nachbarschaftsheim sein, danach wird es regelmäßige wöchentliche Termine geben, wo sich alle Menschen aus dem Quartier treffen können und ihre Ideen, Dinge und Anfragen mitbringen können. Dazu wird es in der Cafeteria eine Pinnwand geben, außerdem werden Anfragen und Angebote auch in digitaler Form veröffentlicht.

Kooperationen

Eine gute Nachbarschaft zeichnet sich vor allem durch eines aus: ein gutes Miteinander. Und dieses Miteinander wird im Nachbarschaftsheim schon seit der Gründung im Jahr 1948 gepflegt. Heute wie damals geht es im Kern darum, dass Menschen gemeinsam ihre Lebensumwelt entwickeln und gestalten. Als Ansprechpartner und Vermittler wird hier Eigeninitiative unterstützt und gefördert. Dabei werden Menschen aller Generationen, Kulturen und Nationalitäten einbezogen: Das Nachbarschaftsheim ist ein Ort für Toleranz, Weltoffenheit und Verständnis.

In diesem Verein haben sich Bewohnerinnen und Bewohner, Eigentümer und Unternehmer aus dem Ostersbaum zusammengeschlossen. Der Verein veranstaltet Feste sowie viele andere Aktivitäten gemeinsam in enger Zusammenarbeit mit dem Nachbarschaftsheim. Im Rahmen der Nachbarschaftsarbeit zeichnet sich der Verein u.a. für die Projekte Bücherbox und Mobiler Ostersbaum verantwortlich.
Kontakt: Enno Thormählen (Vorstandsvorsitzender); Tel.: 01 52 53 62 64 42; enno.thormaehlen@gmx.de

Die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen fördert bürgerschaftliches Engagement für eine nachhaltige Entwicklung. Sie ist dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, dem Gedanken der Einen Welt und der Menschenwürde verpflichtet und trägt zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit seinen 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) bei.

Termine

Kontakte

Nachbarschaftsheim Wuppertal e.V.
Platz der Republik 24 – 26
42107 Wuppertal
Telefon: 02 02 – 2 45 19 -72
Fax: 02 02 – 2 45 19 19

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